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Selfcare

Das Leben entrümpeln: Less is Selfcare

Das Leben entrümpeln: Less is Selfcare

Manchmal ist weniger, genau das, was wir brauchen. Weniger unnützes Zeugs, weniger Unverbindlichkeit uns selbst gegenüber, weniger Zeit- und Energieräuber (z.B. Social Media!), weniger Tun – stattdessen mehr SEIN. Echtes Sein, mit Dir sein.

Entrümpeln: Less is Selfcare

Vor vielen Jahren habe ich beim Journaling folgenden Satz geschrieben: Von allem zu viel und zu wenig von mir…

Ein Thema, welches mich bisher nie ganz verließ. Es war mal mehr, mal weniger stark präsent für mich. Ja, ich liebe die Fülle, auch die im Außen, die sich bei mir gerne im überquellenden Bücherregal, in üppig arrangierten Blumensträußen und gesund und gut bestückten Kühlschränken zeigt. Und dennoch stillt diese äußere Fülle niemals den inneren Hunger und die Sehnsucht nach mehr. Mehr Sein, mehr Liebe, mehr Berührung, Anerkennung und Aufmerksamkeit. All das finden wir nur in uns selbst. Wenn wie den Weg nach Innen wählen, wir bereit sind unsere innere Arbeit zu tun und uns um unsere Wunden zu kümmern.

Eine Frage der Balance

Und so ist meiner Erfahrung nach auch Selfcare eine Frage der Balance. Eine unterstützende Melange aus „weniger von den ungesunden Dingen tun“ und „mehr gesunde Gewohnheiten etablieren“. Oft werde ich gefragt: Was soll ich denn tun für mehr Selbstfürsorge und mehr Gesundheit. Selten fragt mich jemand danach, was er weglassen soll um gesünder zu sein…

Bevor ich also täglich Unmengen an Nahrungsergänzungen einwerfe, lasse ich vielleicht doch lieber erstmal einfach den Zucker weg. Statt meine ToDo Liste in den Burnout zu treiben, setze ich den Rotstift an und streiche rigoros all das, was mir nicht (mehr) entspricht. Statt den Vorratsschrank mit teuren Exoten zu befüllen, verbrauche ich erstmal alles Gesunde und entsorge (verschenke, spende!) all das, was mich nicht mehr unterstützt. Beginne damit gesunde Entscheidungen für Dich zu treffen.

Das Leben entrümpeln

Der Rotstift ist von Zeit zu Zeit tatsächlich ein sehr hilfreiches Tool. Ich entrümple mein Leben, meinen Hausrat und Besitztum, genauso wie auch meine Gewohnheiten und Routinen regelmäßig. Das bringt Klarheit ins gesamte System und selbst wenn Du nur Deinen Kleiderschrank ausgemistet hast, spürst Du diese reinigende Klarheit danach ganz deutlich. Sofort belohnt Dich Dein Geist mit geordneter Ruhe und geerdeter Klarheit. Es braucht dafür kein OM und Räucherstäbchen. Manchmal bringt das einfache, ordnende Tun und Entrümpeln all die Klarheit, die wir in diesem Moment vermissen.

Mir hilft es total, wenn ich in Zeiten der Konfusion, mein Außen gut sortiere und bestimmte Zonen in Ordnung bringe. Selbst wenn es nur die eine ausgeräumte und entrümpelte Schublade ist – ich habe immer auch meine Gedanken und Gefühle sortiert. Und das gelingt auch Dir, versprochen.

Deswegen frage ich mich immer wieder: Was kann ich weglassen für mein Wohlbefinden?

Ja, damit stoße ich manchmal andere Menschen vor den Kopf oder ecke an. Und manchmal (naja ehrlich gesagt: meistens) enttäusche ich damit am allermeisten mich selbst. Aber Eigenehrlichkeit ist unabdingbar für inneres Wachstum und emotionale Gesundheit. Zusammen mit dem Rotstift wird daraus etwas Magisches. Magie, die Raum öffnet und weniger mehr sein lässt.

Nimm Deinen Raum ein und fülle ihn mit Dir, statt mir allem anderen. Das Leben lädt Dich ein dazu.

Von Herz zu Herz.

Deine Evelyn

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